Technica Engineering veröffentlicht FLYNC als Open-Source-Plattform – für mehr Klarheit und Geschwindigkeit in der Software-Defined Vehicle Entwicklung

München, Deutschland – Februar 2026

Technica Engineering kündigt die erste Open-Source-Veröffentlichung von FLYNC an – einer neuen Plattform, die eines der hartnäckigsten Probleme in der Software-Defined Vehicle (SDV) Entwicklung adressiert: das Management komplexer Konfiguration von Fahrzeugnetzwerke über Teams, Tools und Lieferanten hinweg.

Mit der zunehmenden Software-Orientierung moderner Fahrzeuge stehen Fahrzeugherstellern sowie Zulieferer vor immer komplexeren E/E-Architekturen. Konfigurationsdaten sind häufig über verschiedene Formate, Tools und Abteilungen verteilt – was es erschwert, Architektur, Implementierung und Test konsistent aufeinander abzustimmen. Die Folge sind längere Entwicklungszyklen, hoher Koordinationsaufwand sowie ein erhöhtes Risiko für Inkonsistenzen und Fehler.

FLYNC begegnet dieser Herausforderung mit einem zentralen, gemeinsamen Single Source of Truth für Fahrzeugnetzwerk-Konfigurationen – verständlich, wartbar und nahtlos integrierbar in bestehende Entwicklungsprozesse.

Durch die Behandlung von Konfigurationsdaten wie Code ermöglicht FLYNC Teams:

  • Reduzierung manueller Aufwände und redundanter Arbeit zwischen Architektur, Entwicklung und Test
  • Verbesserte Konsistenz und Traceability über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg
  • Effizientere Zusammenarbeit zwischen internen Teams und externen Lieferanten
  • Verkürzte Time-to-Market durch weniger Rework und Konfigurationsabweichungen

„Heutige SDV-Programme leiden unter Konfigurations-Silos, die Teams ausbremsen und unnötige Reibung erzeugen“, sagt Iago Alvarez, Lead Engineer bei Technica Engineering. „FLYNC hilft Organisationen, wieder Kontrolle zu gewinnen, indem Konfiguration transparent, reproduzierbar und kollaborativ wird.“

FLYNC wurde speziell für moderne Automotive-Entwicklungsumgebungen konzipiert und fügt sich nahtlos in Git-basierte und CI/CD-getriebene Workflows ein. Konfigurationsänderungen können überprüft, versioniert und wiederverwendet werden – genau wie Code. Dadurch wird die Lücke zwischen Systemarchitektur, Implementierung und Validierung geschlossen, bei gleichzeitig hoher Flexibilität für interne wie auch Drittanbieter-Toolchains.

„Automotive-Entwicklung wird nicht durch Coding verlangsamt – sondern durch Konfigurationsprozesse und Tooling“, ergänzt Dr. Lars Völker, Technical Fellow bei Technica Engineering. „FLYNC modernisiert genau diese Prozesse und macht daraus einen agilen Workflow, der echtes Shift-Left-Development ermöglicht. Mit der Open-Source-Veröffentlichung von FLYNC laden wir die Industrie zu einer gemeinsamen Initiative ein – um gemeinsame Herausforderungen zu adressieren und interoperable Lösungen für das Automotive Software Ökosystem in einem Code-First-Ansatz zu entwickeln.“

Über die technische Lösung hinaus steht FLYNC für einen grundlegenden Wandel: Konfigurationsdaten als strategisches Asset zu verstehen – nicht als Nebenprodukt der Entwicklung.

FLYNC ist ein Open-Source-Projekt von Technica Engineering und verbindet Community-getriebene Innovation mit tiefgehender Expertise in Automotive-Systemen und E/E-Architekturen.

Mehr erfahren oder direkt starten: https://www.flync-language.com/


Über Technica Engineering

Technica Engineering beschleunigt Innovationen im Automotive-Ökosystem durch ganzheitliche technologische Unterstützung entlang der elektrischen und elektronischen Fahrzeugarchitektur – von Design bis Validierung. Der Fokus liegt auf seriennaher Systemprototypen-Entwicklung, einschließlich Systemarchitektur, Kommunikation, Integration und Validierung. Ergänzt wird dies durch ein starkes Portfolio an Automotive-Ethernet- und Validierungsprodukten.

Mit Hauptsitz in München ist Technica Engineering international tätig – mit Standorten in Spanien, Tunesien und den USA – und unterstützt OEMs, Tier-1- und Tier-2-Zulieferer sowie R&D-Zentren weltweit.

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